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7. Literatur der Jahrhundertwende

Die Welt im Übergang - Tendenzen der Zeit

„In der zeitgenössischen Wahrnehmung der Jahrhundertwende wie aus der distanzierenden Betrachtung der heraufkommenden Moderne durch den Historiker bleiben die Widersprüche unvermittelbar. Eine einheitliche und stimmige Charakterisierung der Moderne erweist sich als unmöglich Aber besteht nicht gerade darin das Kennzeichen der Epoche? Definiert sie sich nicht gerade dadurch ihre Widersprüchlichkeit, Unübersichtlichkeit, in ihrer rasanten Entwicklungslogik, die auf den kriesenhaften Umschlag förmlich hindrängt? Bedeutet nicht die Moderne das Ende aller Sicherheit, selbst der Urteilssicherheit darüber, was gut und böse ist? Haben nicht die Früchte am Baum der Erkenntnis Geschmack und Wirkung eingebüßt?”

© Funkkolleg Jahrhundertwende. Die Entstehung der modernen Gesellschaft 1880-1930,Studienbegleitbrief o, Weinheim undBasel (Beltz) 1988, S. 66.

Wie folgende Übersicht zeigt, entwickeln sich mehrere Kunstrichtungen gleichzeitig:
aus: Oberstufe Deutsch

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